Über Tee

Tee stammt von der Teepflanze Camellia sinensis und ist der Aufguss aus den getrockneten bzw. fermentierten Blättern, Blattknospen und zarten Stielen.

Ob grün, schwarz oder weiß – Tee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken und das seit Jahrhunderten. Zu den wichtigsten Teeanbauländern zählen Indien, Kenia, Sri Lanka, Indonesien und China.

Zunächst werden die Blätter direkt nach dem Pflücken in Welktunneln oder unter freiem Himmel gewelkt, um sie für die weitere Verarbeitung geschmeidig zu machen. Bei der Herstellung von grünem Tee wird alles daran gesetzt, die Fermentation zu verhindern, indem die Blätter kurz erhitzt, geröstet oder gedämpft werden. Der Schwarze Tee hingegen erhält seine Charakteristika durch eben diese Fermentation, die an den durch Rollen des Blattes aufgebrochenen Zellwänden und dem dort austretendem Zellsaft entsteht.

In Fermentationsräumen wird der Tee ausgebreitet und verfärbt sich in Reaktion mit der Luft allmählich kupferrot. Durch den anschließenden Trocknungsvorgang wird aus den feuchten, kupferroten Blättern fertiger Schwarzer Tee. Der Grüne Tee verändert sich hingegen nur geringfügig. Schlussendlich wird der so entstandene Rohtee noch in verschiedene Sortierungen nach Blattgrößen ausgesiebt – Dust und Fannings sind dabei die kleinsten Aussiebungen, die für preisgünstige Teebeutel eingesetzt werden. Die größeren und möglichst ungebrochenen Blattgrade bilden die Gruppe der Premium-Tees, wie Sie sie in unseren Editionen finden.

Viele Schritte also, bis der Tee verschiffungsfertig die lange Reise in unsere Teetassen antritt. Viele Schritte auch, die sorgsame Pflückerhände und ein beachtliches Know-how der Teegartenmanager und Teamaker erfordern.